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Haarausfall stoppen: Was wirklich gegen Haarausfall hilft

Haarausfall bereitet nicht nur Männern, sondern auch Frauen oft grosse Sorgen, sind volle und gesunde Haare doch ein Zeichen für Jugend und Vitalität. Zwar ist es normal, dass die Haare im Alter dünner und weniger werden, aber auch andere Ursachen können unabhängig von Alter und Geschlecht Haarausfall auslösen. In unserem Ratgeber findest du nicht nur die wichtigsten Fakten zum Thema Haarwachstum, sondern auch die besten Experten-Tipps von L’Oréal Professionnel gegen Haarausfall.

Kopfhaut Nahaufnahme

Warum fallen Haare aus? Ursachen für Haarausfall

Haarausfall ist bis zu einem bestimmten Grad normal. Oft spricht man von 100 Haaren, die pro Tag ausfallen. Das ist ganz natürlich und auch nicht sonderlich beängstigend, wenn man bedenkt, dass sich auf dem Kopf circa 75.000 bis 150.000 Haare befinden. Manchmal kommt es aber doch zu stärkerem Haarausfall, der beispielsweise durch Mängel, ein Hormonungleichgewicht, eine Schilddrüsenerkrankung oder durch bestimmte Medikamente ausgelöst wird. Bei einem andauernden Haarverlust von mehr als 100 Haaren pro Tag spricht man daher auch vom krankhaften Haarausfall, der sogenannten Alopezie. Ein Dermatologe kann mittels Trichogramm oder Trichoscan den aktuellen Status der Haarwurzel bestimmen. Bei dieser Untersuchung wird die Kopfhaut analysiert, um festzustellen, ob der Haarausfall lokal beschränkt oder diffus ist. Ausserdem wird kontrolliert, wie leicht sich die Haare herausziehen lassen.

Manchmal kommt es einem so vor, als würden „alle“ Haare ausfallen. In den meisten Fällen ist dem aber nicht so, denn die Haare folgen einem bestimmten Zyklus, der ihr Wachstum bestimmt.

Der natürliche Haarzyklus und seine Rolle beim Haarausfall

Um zu verstehen, wie Haare überhaupt wachsen und warum sie ausfallen, müssen wir uns den natürlichen Haarzyklus ansehen. Dieser lässt sich in drei Phasen unterteilen.

Wachstumsphase

Die Wachstumsphase bestimmt, wie lange das Haar wird. Sie dauert im Durchschnitt zwischen zwei und sechs Jahre an. Je länger das Haar in der Wachstumsphase bleibt, desto länger kann es wachsen. In dieser Phase werden die Haare mit Nährstoffe versorgt. Bei einem gesunden Menschen befinden sich circa 80 % der Haare in der Wachstumsphase.

Übergangsphase

Die Übergangsphase dauert zwei Wochen. In dieser Phase werden die Haare immer weniger mit Nährstoffen versorgt, daher wachsen sie zu diesem Zeitpunkt auch nicht mehr.

Ausfallphase

Die Ausfallphase, auch Telogen genannt, dauert im Schnitt 2 bis 4 Monate an. In dieser Zeit werden die Haare nicht mehr mit Nährstoffen versorgt und sitzen immer lockerer in den Haarfollikeln. Deshalb fallen sie bei mechanischer Belastung – etwa durch Kämmen oder Waschen – auch schnell aus. Es befinden sich circa 20 % aller Kopfhaare in der Ausfallphase.

Zu verstärktem Haarausfall kommt es dann, wenn diese Abläufe gestört sind. Die Haare bleiben nicht mehr so lange in der Wachstumsphase, dadurch befinden sich mehr Haare als üblich in der Übergangs- und Ausfallphase. Dementsprechend fallen dann auch mehr Haare aus, als man es gewohnt ist. Wie aber kannst du die Wachstumsphase verlängern und so dafür sorgen, dass deine Haare länger gesund nachwachsen und nicht so schnell ausfallen?

Pipette des L’Oréal Professionnel Serioxyl Serums

8 Tipps gegen Haarausfall

1. Kopfmassagen für eine bessere Durchblutung der Kopfhaut

Wenn du dein Haarwachstum anregen möchtest, sind Kopfmassagen das Mittel der Wahl. Sie sorgen für eine bessere Durchblutung, was wiederum die Nährstoffversorgung der Haarwurzeln verbessert. Buche am besten gleich eine professionelle Kopfmassage inkl. Aminexil Advanced Haarausfall Behandlung in einem L’Oréal Professionnel Salon.

2. Proteinreiche Ernährung gegen Haarausfall

Haarfollikel bestehen aus Keratin, einem Protein. Daher sind die in Proteinen enthaltenen Aminosäuren auch so wichtig für gesunde Haare. Allerdings nehmen besonders Frauen oft zu wenig Proteine zu sich. Achten daher auf eine proteinreiche Ernährung mit Lebensmitteln wie Eiern, Hülsenfrüchten, Milchprodukten und Fisch.

3. Gesunder Lifestyle

Aber nicht nur die Ernährung, sondern dein gesamter Lebensstil können beeinflussen, ob deine Haare gut oder schlecht mit Nährstoffen versorgt werden. Da Haare für unseren Körper nicht lebensnotwendig sind, leiden Sie besonders unter einer schlechten Nährstoffversorgung.

Auch übermässiger Konsum von Genussmitteln wie Alkohol, Zigaretten und Zucker kann den Körper und damit auch das Haarwachstum belasten. Damit die Haare möglichst lange in der Wachstumsphase bleiben, sollte ausserdem auf ausreichend Schlaf und frische Luft und möglichst wenig Stress geachtet werden.

4. Sanftes Styling und lockere Frisuren

Haare sind empfindlich und jeder Eingriff, sei es durch Hitze, mechanische Belastung oder chemische Prozesse wie Färben, bedeutet Stress für unsere Haare. Besonders wenn du bereits merkst, dass deine Haare vermehrt ausfallen, solltest du auf übermässiges Styling wie Föhnen und Glätten verzichten. Auch Frisuren wie streng geflochtene Zöpfe oder ein Pferdeschwanz können durch den starken Zug an der Haarwurzel zu Haarausfall führen.

L’Oréal Professionnel Aminexil Advanced Produktabbildung

5. Aminexil gegen Haarausfall

Bei der Aminexil Advanced Haarausfallbehandlung von L'Oréal Professionnel handelt es sich um einen Wirkstoff, der die Verankerung der Haare in der Kopfhaut stärkt. Zusätzlich ist Omega 6 enthalten, wodurch das Wachstum der Haare in der Haarwurzel stimuliert wird. Wenn du bei dir stärkeren Haarausfall feststellst, lass am besten beim Friseur deines Vertrauens eine Haar- und Kopfhautdiagnose durchführen, um herauszufinden, wie du deine Kopfhaut und damit auch das Haarwachstum optimal unterstützen kannst.


6. Ginseng als Geheimwaffe gegen Haarausfall

In einer Studie aus 2018 haben Forscher herausgefunden, dass die im Ginseng-Extrakt enthaltenen Ginsenoside unter anderem den Stoffwechsel anregen und hormonelle Ungleichgewichte ausbalancieren. Ausserdem hemmen sie den Eintritt der Ausfallphase der Haare, wodurch diese länger auf dem Kopf bleiben und gesünder nachwachsen.

7. Microneedling gegen Haarausfall

Microneedling sorgt nicht nur im Gesicht dafür, dass Nährstoffe und Vitamine besser dahin kommen, wo sie gebraucht werden. Die feinen Nadeln können auch auf unserer Kopfhaut dabei helfen, die Durchblutung zu erhöhen. Die Haarfollikel werden dadurch besser mit Nährstoffen versorgt und die Wachstumsphase der Haare kann verlängert werden.

8. Zwiebelsaft für schnelles Haarwachstum

Zwiebelsaft klingt erstmal nicht nach etwas, was man in den Haaren haben möchte. Allerdings fanden Forscher in einer Studie heraus, dass Zwiebelsaft durch die enthaltenen Schwefelverbindungen das Haarwachstum anregen kann. Wenn du diesen Tipp ausprobieren möchtest, brauchst du dafür nur eine Zwiebel, einen Esslöffel Honig und einen Mixer. Drücke die pürierte Masse anschliessend durch ein Siebtuch und fange die Flüssigkeit auf. Diese massierst du dann in deine nassen Haare ein und lässt sie einige Zeit einwirken. Danach wäschst du deine Haare wie gewohnt – dann verfliegt auch der Zwiebelgeruch.

9. Medikamente gegen Haarausfall

Je nach Ursache des Haarausfalls können bestimmte Medikamente wie Minoxidil und Finasterid dabei helfen, das Haarwachstum anzuregen. Die Anwendung beziehungsweise die Einnahme sollte allerdings immer mit einem Arzt abgesprochen werden, da diese Medikamente auch diverse Nebenwirkungen haben. Ausserdem sollte mit dem Arzt nach der zugrunde liegenden Ursache für den Haarausfall gesucht werden, damit die neu nachwachsenden Haare nicht nur kurz in der Wachstumsphase verbleiben und danach schnell wieder ausfallen.

Die besten Produkte gegen Haarausfall

Vertraue bei Haarausfall und dünner werdendem Haar auf Serioxyl - das intensive Pflegeprogramm für dichter- und fülliger wirkendes Haar von L’Oréal Professionnel.

Ein Haarserum wie das Serioxyl Denser Hair Serum kann gegen dünner und feiner werdendes Haar helfen. Es wird drei Monate lang täglich direkt auf die Kopfhaut aufgetragen. Die Haardichte wächst um 1.000 in 6 Wochen* und um 1.600 bis zum Ende der Behandlung.
*klinische Studie, 79 Personen für 6 Wochen.

Haarverlust kann auch an einer gereizten und zu Entzündungen neigenden Kopfhaut liegen. Hier kann ein kopfhautschonendes Shampoo wie das Sensi Balance beruhigende Shampoo von L'Oréal Professionnel Abhilfe schaffen. Das enthaltenen Sorbitwin und Vitamin PP sorgen dafür, dass die Kopfhaut beruhigt und mit ausreichend Feuchtigkeit versorgt wird.

3 Mythen zum Thema Haarausfall

  • Häufiges Haare bürsten macht das Haar gesünder. Falsch – manchmal ist sogar das Gegenteil der Fall. Besonders günstige Kunststoffbürsten rauen die Haaroberfläche auf und können die Haare austrocknen und abbrechen. Das Bürsten mit einer hochwertigen Wildschweinborstenbürste kann wiederum gut für die Haare sein. Durch diese schonende Behandlung werden die natürliche produzierten Öle der Kopfhaut in den trockenen Längen verteilt.
  • Wenn man Haare rasiert, wachsen diese doppelt so dick nach. – Gerade Männern mit beginnender Glatze wird dieser Mythos oft erzählt. Bei dem dickeren Nachwachsen der Haare handelt es sich aber, wenn überhaupt, nur um eine optische Täuschung, da die Haare durch die Rasur an der dicksten Stelle abgeschnitten werden.
  • Regelmässiges Haareschneiden fördert das Haarwachstum. – Auch das ist leider nicht richtig. Trotzdem kann regelmässiges Haareschneiden dabei helfen, dass die Haare gesünder und voller aussehen, da Spliss und feine Enden entfernt werden.

Häufige Fragen zum Thema Haarausfall

Welche Arten von Haarausfall gibt es?

Man unterscheidet zwischen erblichen bedingtem Haarausfall, kreisrundem Haarausfall – auch Alopecia Ariata genannt, diffusem Haarausfall und vernarbendem Haarausfall.

  • Erblich bedingter Haarausfall – Tritt bei Männern und Frauen auf, wobei Männer häufiger betroffen sind. Hierbei sind die Haarwurzeln überempfindlich gegen das Hormon DHT. Bei Frauen wird er oft durch das Polyzystische Ovarialsyndrom verursacht. Androgenetischer Haarausfall kann nicht verhindert, sondern nur verlangsamt werden.
  • Kreisrunder Haarausfall – Hierbei handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung. Der Körper bekämpft die Zellen der Haarfollikel, wodurch die Haare ausfallen. Bei circa 50 % der Betroffenen wachsen die Haare wieder nach.
  • Diffuser Haarausfall – Beim diffusen Haarausfall fallen die Haare nicht nur an bestimmten Stellen, sondern am ganzen Kopf vermehrt aus. Verursacht wird er durch eine Störung der Wachstumsphase der Haare. Diese Störung zeigt sich daher zeitverzögert. Mögliche Ursachen können beispielsweise die Geburt eines Kindes, Infektionen, strenge Diäten, starker Stress oder die Einnahme bestimmter Medikamente sein.
  • Vernarbender Haarausfall – Diese Form des Haarausfalls wieder durch bestimmte Erkrankungen wie Lupus erythematodes oder Psoriasis verursacht. Hierbei fallen die stellenweise aus, die kahlen Stellen vernarben anschliessend. Dadurch können an diesen Stellen dann auch keine Haare mehr nachwachsen.

Welches Vitamin fehlt bei Haarausfall?

Grundsätzlich kann ein Mangel an Vitamin D, Vitamin B, Vitamin B12 und Vitamin H für Haarverlust sorgen. Oft wird Haarausfall durch einen Eisenmangel verursacht. Wenn du bei dir mehr Haarausfall als üblich feststellst, dann lass diesen bei einem Arzt durch eine Blutabnahme abklären, bevor du Vitamine oder Mineralstoffe supplementierst.

Welches Hormon fehlt bei Haarausfall?

Pauschal kann man das nicht sagen. Haarausfall kann durch zu viel Testosteron, zu wenig Östrogen, zu viel Insulin und auch durch Erkrankungen der Schilddrüse verursacht werden. Starken Haarausfall solltest du daher am besten mit deinem Arzt besprechen. Dieser kann durch einen Bluttest die Hormonkonzentrationen in deinem Blut bestimmen und so ein Ungleichgewicht oder Erkrankungen entdecken.

Bei welchen Krankheiten fallen die Haare aus?

Unter anderem können Mangelerscheinungen Haarausfall auslösen. Auch hormonelle Störungen, Schilddrüsenerkrankungen und einige Arten von Chemotherapien können für starken Haarausfall verantwortlich sein.

Warum haben Frauen nach den Wechseljahren vermehrt Haarausfall?

Die Wechseljahre bedeuten für den Körper eine hormonelle Achterbahnfahrt. Oft sinkt in dieser Lebensphase das Östrogen im Körper ab, gleichzeitig steigt der Spiegel an Testosteron im Blut an. Durch diese ungünstige Kombination kommt es dann bei Frauen oft zu Haarausfall am Ansatz, sowie dem Stirn- und Seitenbereich.

Hat die Ernährung Auswirkungen auf Haarausfall?

Ja, eine ausgewogene, vitamin- und nährstoffreiche Ernährung kann Haarausfall entgegenwirken. Andersrum kann eine sehr fettreiche Ernährung mit viel Fleisch den Testosteronspiegel ansteigen lassen, was Haarausfall begünstigen kann.

Welche Hausmittel helfen bei Haarausfall?

Um wirkungsvoll gegen Haarausfall zu kämpfen, muss man bei der Wachstumsphase der Haare ansetzen. In dieser Phase braucht der Körper viele Vitamine, wie Biotin, Vitamin A und die B-Vitamine. Als Hausmittel gegen Haarausfall eigenen sich daher nährstoffreiche Lebensmittel wie Haferflocken, Nüsse, Innereien (vor allem Leber), Champignons und Eigelb.

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